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Teilprojekt 2

Beeinflussung der subzellulären Lokalisation von Pro-Caspase-1, RIP2, ASC und anderen CARD-Proteinen durch Mutationen im CASP1-Gen

Caspase-1 (IL-1β converting enzyme, ICE), ein proinflammatorisches Enzym, spielt bei der Pathogenese autoinflammatorischer Erkrankungen eine bedeutende Rolle. Nach Phagozyten-aktivierung erfolgt die Integration von Pro-Caspase-1 in Inflammasome sowie die Umwandlung in die aktive Caspase-1, welche durch proteolytische Spaltung die Reifung von IL-1β bewirkt. Unabhängig von der enzymatischen Aktivität ist Pro-Caspase-1 in der Lage, über die CARD Domäne mit anderen CARD-tragenden Proteinen zu interagieren. Ein Interaktionspartner ist RIP2 (receptor interacting protein 2). Die CARD-Caspase1-CARD-RIP2-Interaktion führt zur Aktivierung von NF-kB und somit weiterer proinflammatorischer Signalwege.

Ziel dieses Projekts ist es, die Auswirkungen von CASP1-Mutationen auf die subzelluläre Lokalisation der Pro-Caspase-1 und deren Bindungspartner RIP2 und ASC sowie auf die Heterodimerbildung und die Interaktion mit RIP2 mittels Fluoreszenzkreuz­korrelations­spektroskopie detailliert in vitro und in vivo zu untersuchen. Die erwarteten Ergebnisse sollen zu einem besseren Verständnis der Pathogenese von Autoinflammation beitragen.

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Kontakt

Teilprojektleiterin:

Sigrun Hofmann

Priv.-Doz. Dr. med.
Sigrun R. Hofmann

Klinik und Poliklinik für
Kinder- und Jugendmedizin
Tel.: 0351-458 18125
Email: sigrun.hofmann@
uniklinikum-dresden.de