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Teilprojekt 5

Rolle von Defekten im Nukleinsäure-Metabolismus bei der Pathogenese kutaner Autoimmunerkrankungen

Der Lupus erythematodes ist eine multifaktorielle  Autoimmunerkrankung, die durch genetische und Umweltfaktoren wie UV-Strahlung getriggert wird. Der familiäre kutane Chilblain Lupus wird durch eine heterozygote Mutation im TREX1-Gen, welches eine intrazelluläre DNAse kodiert, induziert. Mutationen dieser Nuklease konnten auch bei Patienten mit systemischem Lupus gefunden werden. Ziel des Projektes ist es, die Bedeutung endogener Nukleasen für die Autoimmunpathogenese des kutanen Lupus zu untersuchen und damit neue bisher unbekannte Pathomechanismen näher zu charakterisieren. Neben der klinischen Charakterisierung der Patienten und der immunhistologischen Analyse des Entzündungsinfiltrates in läsionalen Biopsien soll die Wirkung von UV-Strahlung auf Zellen der Patienten hinsichtlich der Auslösung Lupus induzierender Entzündungsprozesse untersucht werden.

Artikelaktionen
Kontakt

Teilprojektleiterin:

Priv.-Doz. Dr. med.
Claudia Günther

Klinik und Poliklinik
für Dermatologie
Tel.: 0351-458 2344
Email: claudia.guenther@
uniklinikum-dresden.de