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Teilprojekt 6

Aicardi-Goutières Syndrom-assoziierte Genprodukte als potentielle Sensoren bzw. antivirale Effektoren gegen exogene Viren

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Genprodukte, die bei Patienten mit Aicardi-Goutières Syndrom (AGS) defekt sind, natürlicherweise an der Kontrolle von mobilen genetischen Elementen des menschlichen Erbguts beteiligt sind, die mit Retroviren aus unserer Umwelt wie dem humanen Immundefizienz-Virus verwandt sind. Die fehlerhafte Kontrolle dieser körpereigenen genetischen Elemente scheint bei  AGS Patienten infolge einer übermäßigen Stimulation des angeborenen Immunsystems ursächlich an der Pathogenese von Autoimmunität beteiligt zu sein. Hier soll mit Hilfe einer Kombination aus genetischen, molekular-, zellbiologischen und biophysikalischen Methoden untersucht werden, inwiefern AGS-assoziierte Genprodukte auch als körpereigene antivirale Proteine gegenüber verschiedenen Retroviren aus der Umwelt wirken können. Weiterhin soll bestimmt werden, ob der Kontakt von Körperzellen des Menschen und der Maus mit unterschiedlichen Retroviren zu einer Stimulation bestimmter Arme des angeborenen Immunsystems führt und AGS-assoziierte Genprodukte hieran direkt beteiligt oder essentiell für deren Regulation sind.


Homepage:

http://www.foamyvirus.de
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/medizinische_fakultaet/inst/mib/

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Kontakt

Teilprojektleiter:

Prof. Dr. phil.
Dirk Lindemann
(1. Förderphase)

Institut für Virologie
Tel.: 0351-458 6210
Email: dirk.lindemann@
tu-dresden.de